Listenplatz 18

Ich betreibe in Burgkunstadt ein Architekturbüro. Schon seit 40 Jahren befasse ich mich intensiv mit dem Holzbau. Zunächst waren dafür wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend. Mit Holz kann in vielen Fällen kostengünstiger gebaut werden als mit Stein oder Beton. Mittlerweile baue ich mit Holz, weil es ökologisch nachhaltiger ist. Holz ist ein nachwachsendes natürliches Baumaterial. Mit Holz kann praktisch CO2-neutral gebaut werden. Die herkömmliche Massivbauweise benötigt Zement für Mörtel, Putze, Beton, etc. Allein die Zementherstellung setzt weltweit mehr CO2 frei als der gesamte Flugverkehr. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf dem Bau von Sporthallen und Kindergärten.

In meiner Freizeit spiele ich im Posaunenchor der evangelischen Gemeinde. Vor mehr als 15 Jahren habe ich begonnen, ein Netzwerk für ehrenamtliche Arbeit bei der Diakonie Würzburg aufzubauen. Die Basis dafür sind die beiden Kunstädte. Diese Arbeit (Bauen in Finnland) ist sehr anstrengend und zeitaufwändig. Die Verbindung von Natur, Bauen, Menschen und Diakonie ist aber eine Erfolgsgeschichte und daher unsere Motivation und unser „Lohn“.

Meine Familie und ich wohnen gerne in Burgkunstadt. Ich will daher mein Wissen und meine Erfahrung unserer Stadt im Stadtrat zur Verfügung stellen.

Mein Schwerpunktthema ist die Zusammenarbeit zwischen den
beiden Kunstädten und Weismain. Dabei interessiert mich besonders die Zusammenarbeit im technischen Bereich. Die Zusammenarbeit der Gemeinden ist essentiell für die Gestaltung unserer Zukunft.

Alleine sind die drei Gemeinden zu schwach, gemeinsam sind sie stark! Gemeinsam schaffen wir es, dass unseren Nachkommen das Abstellgleis erspart bleibt.