Listenplatz 9

Viele von Ihnen kennen bestimmt meinen Blog “Bernds Sicht der Dinge - Gedanken, Kommentare und Meinungen zu Burgkunstadt und dem Rest der Welt”. Den Blog betreibe ich seit sechs Jahren. Dort können Sie nachlesen, wofür ich eintrete, wogegen ich mich wende, mit einem Satz: Wes Geistes Kind ich bin.

Ich war mein ganzes Leben lang Burgkunstadter, mit Ausnahme meiner ersten Lebenstage, die ich in der Bamberger Geburtsklinik verbrachte, und einem halben Jahr in Kronach. Nach Schule und Wehrdienst studierte ich an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen Elektrotechnik mit der Fachrichtung Nachrichtentechnik.

Bis 2013 war ich bei der Loewe Opta GmbH in Kronach in verschiedenen Funktionen in der Entwicklung tätig. Ich begann als Hard- und Software-Entwickler, leitete Projekte, Abteilungen und den gesamten Software-Entwicklungsbereich. Zum Schluss war ich für das Innovationsmanagement und für das Patentwesen zuständig. In meiner langjährigen beruflichen Laufbahn kam ich viel in Deutschland und Europa herum. Einmal war ich auch in Japan. Nach meiner Zeit als Arbeitsloser wurde ich Rentner - einer der schönsten Berufe der Welt. Nebenbei berate ich noch die Interessengemeinschaft Rundfunkpatente e. V. in Düsseldorf in Patentfragen.

Ich bin ein rationaler Mensch. Mein Denken und Handeln sind zweckgerichtet und vernunftgeleitet. Ich meine, der einzige Weg, neue Erkenntnisse über die Welt zu erlangen, ist die Naturwissenschaft. In meiner beruflichen Laufbahn habe ich mich aber nicht nur mit Technik befasst, sondern auch viel über Organisation, Finanzen und Recht gelernt.

Meine Erfahrungen und Kenntnisse will ich meiner Stadt Burgkunstadt gerne zur Verfügung stellen. Ich werde dafür eintreten, dass die Stadt sich besser an geltendes Recht hält. Ich sehe da beispielsweise Defizite in der rechtzeitigen Verabschiedung der Haushaltssatzung oder im Verstoß gegen das Öffentlichkeitsgebot bei Stadtratssitzungen. Die Stadt und ihre Repräsentanten müssen für den Bürger ein Vorbild sein. Unsere Stadt soll sich ein Beispiel an anderen Gemeinden nehmen, bei denen die meisten Informationen online abgerufen werden können, anstatt dass die Bürger sich durch Aktenordner im Rathaus wühlen müssen.