Listenplatz 7

1950 erblickte ich in Niederaichbach/Kreis Landshut das Licht der Welt. Nach meinem Abschluss der mittleren Reife an der Handelsschule absolvierte ich eine Lehre als Großhandelskaufmann. Mit 26 Jahren gründete ich in Dingolfing ein eigenes Geschäft, das ich bis 2015 als selbständiger Einzelhandelskaufmann führte. Seitdem erfreue ich mich an meinem Ruhestand.

Bereits vor unserer Heirat betrieb meine Frau in Bamberg eine Galerie. Bis 2017 war sie Mitinhaberin der Produzentengalerie Landshut. Nachdem ich mein Geschäft verkauft hatte, zogen wir wieder in die alte Heimat meiner Frau. Auch in Burgkunstadt fanden wir geeignete Räume für eine Kunstgalerie. 2018 eröffneten wir die Produzentengalerie.

Kunst und Kultur verbinden Menschen unterschiedlichster Herkunft, Glaubensrichtung und Nationalität. Kunst- und Kultur bauen Berührungsängste ab und fördern dadurch ein harmonischeres, vorurteilfreieres Zusammenleben unserer Gesellschaft. Daher will ich mich für mehr Kunst- und Kulturangebote, die auch viele Besucher von außerhalb anziehen, in Burgkunstadt einsetzen.

Als kunst- und kulturbeflissenem Menschen liegt mir die Wiederbelebung des historischen Stadtkerns stark am Herzen. Bei diesen Maßnahmen müssen die Bürger, und insbesondere unsere jungen Bürger, ihre Anregungen und Ideen einbringen. Es sollen attraktive Treffpunkte für Alt und Jung geschaffen werden, die dem Dialog zwischen den Generationen dienen.

In unserer Stadt werden kaum Mietwohnungen angeboten, obwohl die Nachfrage nach Wohnraum sehr groß ist. Hier muss in Zukunft viel getan werden um diese Situation zu verbessern, denn wir wollen alle, dass unsere Stadt wächst. Doch wie soll das möglich sein, wenn kein Wohnraum für Zuzüge zur Verfügung steht? Deshalb will ich mich auch sehr für die Entstehung von zusätzlichem Wohnraum einsetzen.

Ich wünsche mir eine zukunftsorientierte, bürgernahe Stadtverwaltung. Unser Stadtrat und unsere Verwaltung sollen den Bürgern Gelegenheit bieten, ihre Vorschläge einzubringen, und ihnen vermitteln, dass sie ernst genommen werden. Sie sollen den Eindruck erhalten, dass ihre Stimmen und Meinungen Gehör finden. Sie sollen sich nicht ausgeschlossen, sondern als dazugehöriges Mitglied der Gemeinschaft fühlen.