Listenplatz 3

Ich bin überzeugt, dass eine Demokratie vom Mitmachen lebt, nicht vom Nichtsmachen. Daher will ich mich für meine Stadt Burgkunstadt und ihre Bürger einsetzen und Verantwortung für sie übernehmen. Dass ich das kann, habe ich bereits als Schülerin der Fachoberschule gezeigt. Ich war zwei Jahre lang Schülersprecherin. Ich habe mich außerhalb der regulären Schulzeit an vielen Projekten beteiligt: Future Online Social School Projekt, UNESCO Projekttag Thema Klimawandel, Schulbienen, UNESCO Projekttag gegen Rassismus. Beim Rektor stellte ich als Teil der Schülersprecherschaft den Antrag, den Schülern für Fridays for Future freizugeben. Der Rektor stimmte unserem Antrag unter der Bedingung zu, dass die Schüler ihre Teilnahme an der Demonstration schriftlich begründeten.

Jetzt mache ich gerade eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom in Bamberg. Ich leite dort das Projekt „Bienensterben“. Wir Auszubildenden wollen an unseren Niederlassungen Blumenwiesen ansäen. Wir wollen Hobbyimker der Telekom dafür gewinnen, bei unseren Blumenwiesen Bienenstöcke aufzustellen.

Es ist wichtig, dass sich in Burgkunstadt mehr tut. Ich meine, dass Burgkunstadt langsam viel von seinem Glanz und seiner Ausstrahlungskraft verliert. Ich bin vielseitig interessiert und weiß, dass Menschen die unterschiedlichsten Sichtweisen haben. Ich bin überzeugt, dass es unserer Stadt gut tut, wenn wir diese verschiedenen Sichtweisen in die Kommunalpolitik einbringen. Dabei will ich mehr über unsere Welt, auch über unsere kleine Welt in Burgkunstadt, lernen und die Sichtweisen anderer erfahren.

Der Klimawandel bedroht uns alle, auch in Burgkunstadt. Ich will die Burgkunstadter für diese Bedrohung sensibilisieren und Dinge auf den Weg bringen, die wir in Burgkunstadt tun können, um mit unseren bescheidenen Mitteln gegen den Klimawandel anzukämpfen.

Das Altstadtfest könnte wieder etwas mehr an Farbe gewinnen. Vielleicht kann es sich mehr in Richtung Kulturfestival entwickeln. Der Schwerpunkt kann auf die bildenden Künste, auf Kleinkunst und Gesang verlagert werden. Natürlich soll auch das Essen nicht vergessen werden, es sollen aber nicht nur oberfränkische Spezialitäten, sondern Köstlichkeiten aus aller Welt angeboten werden.

Ich will mich dafür einsetzen, dass Menschen mit und ohne Behinderung, Alte und Junge näher miteinander in Kontakt treten können. Das kann beispielsweise in einer Kulturwerkstatt sein, die allen offen steht. Insbesondere sollen sich junge Menschen mehr in die Kommunalpolitik einbringen.